
Die Geschichte der Alten Post
- Das Landhotel Alte Post -
Wie Schloß Bürgeln ein Heimatsymbol des Markgräflerlandes
1745
Erbaut in den Klosterbeigärten als Posthaus von Georg Adolf Friedrich Heidenreich (1701 – 1778) mit den Steinen der im 30jährigen Krieg zerstörten Zistertienzerklostergebäude. Er war ein Posthalter, Gasthalter, Klosterschaffner (er verwaltetet die im Kloster Lützel im Schweizer Jura gehörigen Grundstücke) und war in Besitz des Nachrichtendienstes (Scharfrichter) als herrschaftliches Erblehen.
1746
Wurde die Wirtschaftskonzession für 75 Goldgulden erteilt.
1778
Übergang auf den Sohn Georg Friedrich Heidenreich die französische Revolution 1789 und die Folgejahre brachten viel Verdruß: Kaiserliche Truppen, viele französische Emigranten, 1795 Hauptquartier des Prinzen Condé. Die Postkutschenzeit brachten in Krieg und Frieden viel Besuch von gekrönten und ungekrönten berühmten Zeitgenossen (Markgraf Karl Friedrich, Goethe auf seiner zweiten Italienreise, Hoffmann von Fallersleben) Johann Peter Hebel hielt oft Einkehr. Er hat die Post wie folgt besungen:
Z`Müllen an der Post
Tausigsappermost
Trinkt me nit e guete Wi!
Goht er nit wie Baumoel i
Z`Müllen an der Post
1859
beim Tod der Frederike geb. Wechsler geht die Alte Post im Erbweg auf deren Bruder Jakob Friedrich Wechsler II ( 1797 – 1874) über.
1867
erhält dessen jüngster Sohn Max Wechsler I (1842 – 1914) das Anwesen und Betrieb darauf eine große Landwirtschaft.
1916
fällt die Alte Post in der Erbteilung an den jüngsten Sohn Wilhelm Wechsler.
1930
geht die Alte Post durch Verkauf an die beiden Brüder Mader über
1955
Verkauf an eine Frankfurter Hotelgesellschaft durch Vertrag vom 20.12.1955, die das Haus der ursprünglichen Bestimmung als Stätte der Beherbergung und Bewirtung zuführte.
1986
Im Januar Kauf des unter Denkmalschutz (in furchtbarem traurigen und abgewirtschafteten Zustand) stehenden Anwesens durch Heinrich Mack
Durchführung einer sukzessiven Renovation zu einem der ersten Häuser Südbadens.
Im April wurde der komplette Innenhof zu einem Sommergarten mit 60 Sitzplätzen gestaltet und belebt.
1987
im Frühjahr wird die Hebelstube erweitert und eine Nische mit einem runden Tisch eingebaut.
1988
1990
Renovation der Rebsortenetage (alle Zimmer sind nach Rebsorten benannt)
1991/92
Auszeichnung zum Umwelthotel des Jahres
1993
entstehen drei ökologisch eingerichtete Nichtraucherzimmer im Haupthaus.
1994

Restaurierung des Götterboten „Hermes“ durch einen Schweizer Kunstschmied und Anbringung auf dem Glockenturm
1995
Eröffnung der neuen Toiletten, Weinladen und Zugang zum Weinkeller.
1997
Umbau der früheren Mitarbeiteretage zu einer großzügigen Wohnung
1998
Umbau der kompletten 200er Etage (alle Zimmer sind nach Baumsorten benannt) Holzböden aus Kastanie und hochwertige Schreinermöbel prägen das Bild
Ebenso wurde die alte Wohnung zum Seminarraum „Ginkgo“ umgebaut. Ein alter Kirchenboden aus der Ortenau wird verlegt.
Ein sehr schöner Seminarraum entsteht.
2001
2003
Umbau der kompletten 400er Etage (alle Zimmer sind nach Gemüsesorten benannt)
Die ersten 5 japanischen Zimmer mit Tatami und Futons werden eingerichtet.
2004
Januar 2004 Entrümpelung der alten Heizungsanlage (Baujahr 1957)
Einrichtung einer modernen Heizungszentrale und Umstellung von Öl auf Gas.
2006

In 3 Hotelzimmer im Hauptgebäude werden die Bäder komplett neue renoviert
Auszeichnung EMAS
Einführung und Umsetzung eines Umweltmanagementsystems
2008
Unternehmerfamilie
Unsere Öffnungszeiten
Hotel:
ganzjährig geöffnet
Restaurant:
täglich von 12 - 23.00 Uhr
Telefon:
+49 (0)7631 - 17870
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