Mittwoch, 18. Oktober 2017
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Die Geschichte der Alten Post

- Im Wandel der Zeit-

Die "Alte Post" blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. In den vergangenen 270 Jahren ergaben sich entscheidende Veränderungen für das Anwesen / Hotel und für das Umfeld - glänzende Zeiten wechselten sich mit schicksalsbedingten Ereignissen ab.

1745

Erbaut in den Klosterbeigärten als Posthaus von Georg Adolf Friedich Heidenreich (1701-1778) mit den Steinen der im 30jährigen Krieg zerstörten Zisterzienserklostergebäude. Er war ein Posthalter, Gasthalter, Klosterschaffner (er verwaltete die im Kloster Lützel im Schweizer Jura gehörigen Grundstücke) und war im Besitz des Nachrichtendienstes (Scharfrichter) als herrschaftliches Erblehen.


1746

Wurde die Wirtschaftskonzession für 75 Goldgulden erteilt.

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1778

Übergang auf den Sohn Georg Friedrich Heidenreich.

Die französische Revolution 1789 und die Folgejahre brachten viel Verdruß: Kaislerliche Truppen, viele französische Emigranten, 1759 Hauptquartier des Prinzen Condé.

Die Postkutschenzeit brachten in Krieg und Frieden viel Besuch von gekrönten und ungekrönten Zeitgenossen (Markgraf Karl Friedrich, Goethe auf seiner zweiten Italienreise, Hoffmann von Fallersleben). Johann Peter Hebel hielt oft Einkehr.

Er hat die Post wie folgt besungen:

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1811-1955

Es lassen sich im Archiv des Weinbaumuseums verschiedene Besitzverhältnisse nachsehen, die aus der Erbfolge des Heidenreichs und durch den Verkauf folgte. (Es werden unter anderem Familie Engler, Familie Wechsler und Familie Mader erwähnt).

Im Postmuseum in München wurden noch Unterlagen gefunden, welche die Zusammenarbeit als Posthalterstation mit der Thurn und Taxis bestätigt. 1955 kaufte eine Frankfurter Hotelgesellschaft das Anwesen. Diese führte 1957 die Alte Post der ursprünglichen Bestimmung als Stätte der Beherbergung und Bewirtung zu.


1986

Im Januar Kauf des in die Jahre gekommenen Anwesens durch Heinrich Mack. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Sukzessive Renovation zu einem der ersten Häuser Südbadens.

 

Im gleichen Jahr beginnen umfassende Renovationen mit einem innovativen und nachhaltigen, in Zukunft ausgerichteten Konzept. Gelebte Wohn- und Esskultur mit Menschen, die aus Leidenschaft "Die Kunst der Gastfreundschaft" in einem familiengeführten Hotel täglich leben.

 

Im April wurde der komplette Innenhof zu einem Sommergarten mit 60 Sitzplätzen gestaltet und belebt.


1987

Das Hauptrestaurant "Hebelstube" wird erweitert und renoviert.


1988

Im Frühjahr wurde der Gartensaal umgebaut.

Im November Entrümplung des Gewölbekellers (wieder belebt und renoviert)


1990

Renovation der Rebsortenetage (alle Zimmer sind nach Rebsorten benannt)


1991/1992

Auszeichnung zum "1. Umwelthotel des Jahres" von Deutschland


1993

Es entstehen drei ökologisch eingerichtete Nichtraucherzimmer im Haupthaus.


1994

Restaurierung des Götterboten „Hermes“ durch einen Schweizer Kunstschmied
und Anbringung auf dem Glockenturm.


1995

Eröffnung der neuen Toilettenanlage, Weinladen und Zugang zum historischen Rotweinkeller.


1997

Umbau der früheren Mitarbeiteretage zu einer großzügigen Wohnung.


1998

Umbau der kompletten 200er Etage (alle Zimmer sind nach Baumsorten benannt) Holzböden aus Kastanie und hochwertige Schreinermöbel, eigens für die Alte Post entworfen, prägen das Bild.

 

Ebenso wurde die alte Wohnung zum Seminarraum „Ginkgo“ umgebaut.

Ein alter Kirchenboden aus der Ortenau wird verlegt. Ein sehr schöner Seminarraum entsteht.


2001

Im Frühjahr Umbau der kompletten 300er Etage
(alle Zimmer sind nach Kräutern benannt)
Holzböden aus Eiche, Schreinermöbel und hochwertige Stoffe.


2003

Umbau der kompletten 400er Etage (alle Zimmer sind nach Gemüsesorten benannt).
2 japanische Zimmer mit Tatami und Futons werden eingerichtet.


2004

Im Januar Entrümpelung der alten Heizungsanlage (Baujahr 1957). Einrichtung einer modernen Heizungszentrale und Umstellung von Öl auf Gas.


2006

In 3 Hotelzimmer im Hauptgebäude werden die Bäder komplett neu renoviert.

 

Auszeichnung EMAS. Einführung und Umsetzung eines Umweltmanagementsystems


2008

Es entsteht in nur 1,5 Monaten eine neue Hotelküche mit hochmodernen Geräten, das Restaurant "Hebelstube" wird renoviert und vergrößert. Und das Herzstück der neuen gemütlichen Kamin-Lounge: Die Wein-Bar.


2011

Vier Zimmer auf der Rebsortenetage werden komplett nach unseren ökologischen Grundsätzen renoviert und mit Naturholzmöbeln unseres Schreiners ausgestattet. Wir nennen Sie "Gartenzimmer", da sie freien Zugang zu unserem schönen Park mit Liegewiese haben.

Im Dezember Einbau unseres eigenen Blockheizkraftwerks (BHKW). Wir erzeugen damit unseren eigenen Strom für Warmwasser und Heizkörper.


2012

Die komplette Baumetage wird wieder umgebaut. Neue Schränke, Möbel und neue Eingangstüren werden eingebaut.

Parallel bekommen 3 Zimmer im Hauptgebäude neue Bäder. Mosaiksteine verleihen dem Bad eine moderne Note.


2013

Im Januar beginnen die Umbauarbeiten unseres Seminarraumes "Ginkgo". Mit neuer erweiterte Dachgaube, freigelegten Holzbalken, Lehmputzwänden und neuem Lichtkonzept.

Wieder ein neues Augenmerk in der "Alten Post".


2015

Neue Mitarbeiterumkleiden und Aufenthaltsräume entstehen.


2016

Der Posthaltersaal wird neu gestaltet.

Es werden baubiologische Materialien verwendet und modernste Technik installiert. Eine der neuesten Technik entsprechende Klimaanlage und eine aufwendige Akustikdecke werden eingebaut.

Der hochwertige Eichenholzboden lädt bei Hochzeiten und Feiern zum Tanzen ein.


2017

Neugestaltung unseres Gartenrestaurants mit Außentheke

 

Neue Küchenabluft inklusive Brandschutz / Energieeffizienz


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Die Alte Post - der Film über die Kunst der Gastfreundschaft

Die Alte Post - der Film über die Kunst der Gastfreundschaft

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